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Bundeskabinett beschließt Transplantationsregister

04. April, 2016

Um Spenderorgane künftig gerecht zu verteilen und Patienten bessere Möglichkeiten zum Erhalt eines Organs zu verschaffen, hat das Bundeskabinett in der letzetn Märzwoche einen Gesetzentwurf zur Errichtung eines Transplantationsregisters beschlossen.


Verbesserung der Patientenversorgung

Mehr als 110.000 Organtransplantationen wurden in Deutschland seit 1963 durchgeführt. Eine einheitliche Zusammenfassung über die Erfolge und die Qualität der durchgeführten Transplantationen gab es bisher nicht. Um eine umfassende Übersicht zu erhalten, soll das Transplantationsregister künftig unterschiedliche Daten bündeln. Die Zustimmung des Bundesrates ist nicht erforderlich, daher wird das Gesetz noch in diesem Jahr in Kraft treten heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe warten derzeit mehr als 10.000 Patienten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Um allen Betroffenen zu helfen, ist die Anzahl der gespendeten Organe jedoch nicht ausreichend. Die Politik will das Vertrauen in Organspenden stärken und mit dem Transplantationsregister eine verlässliche Grundlage schaffen. Bundesweit sollen Daten über die Organentnahme, die Transplantation und die Nachbetreuung der Patienten zusammengefasst werden.


Strikte Einhaltung des Datenschutzes

Das neue Register soll die Daten verstorbener Organspender, Lebendspender und Organempfänger zentral bündeln und verknüpfen. Dabei wird der Schutz der sensiblen Daten streng gewahrt. Entsprechende Daten werden nur mit der ausdrücklichen Einwilligung der Beteiligten an das Transplantationsregister weitergeleitet. Der Bundesbeauftragte für Datenschutz wird die Aufsicht über das Register übernehmen.

Auf lange Sicht gesehen sollen die Daten helfen, die Kriterien der Wartelisten und die Verteilung der Organe weiterzuentwickeln. Das Register soll grundlegende Informationen liefern, welches Spenderorgan zu einem Empfänger passt Darüber hinaus geht das Gesundheitsministerium davon aus, dass die Daten auch für Forschung und Wissenschaft von Nutzen sein können.


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