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Geringe Zusatzbeiträge sorgen für Minus bei gesetzlichen Kassen

14. März, 2016

Die gesetzlichen Krankenkassen schlossen das vergangene Jahr mit einem Minus von 1,14 Milliarden Euro ab. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums resultiert das insbesondere aus der Entlastung der Versicherten bei den Zusatzbeiträgen. Dennoch müssen GKV-Versicherte in den kommenden Jahren mit weiteren Erhöhungen des zusätzlichen Beitrages rechnen.


Ausreichende Reserven bei den Krankenkassen

Den Einnahmen der Krankenkassen beliefen sich im letzten Jahr auf 212,42 Milliarden Euro. Dem standen Ausgaben in Höhe von 213,56 Milliarden Euro gegenüber. In einer Pressemitteilung betont das Bundesministerium für Gesundheit, besonders die niedrigen Zusatzbeiträge hätten zu dem Defizit geführt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erläutert, die Versicherten seien um Zusatzbeiträge von knapp 900 Millionen Euro entlastet worden. Damit zeige sich seiner Ansicht nach eine insgesamt gute Finanzlage der Krankenkassen. Die GKV verfügt über Reserven in Höhe von 24,5 Milliarden Euro. Diese sind jedoch sehr unterschiedlich zwischen den etwa 120 Krankenassen aufgeteilt.


Jährliche Erhöhung der Zusatzbeiträge um 0,2 Prozent erwartet

Auch wenn die Versicherten im vergangenen Jahr bei den Zusatzzahlungen entlastet wurden, gehen Experten davon aus, dass der medizinische Fortschritt und die Alterung der Gesellschaft zu weiteren Steigerungen führen werden. Bereits Anfang dieses Jahres hatte sich die Zusatzbeiträge im Durchschnitt um etwa 0,2 Prozent erhöht und liegen bei rund 1,1 Prozent. Das Nachrichtenmagazin „n-tv“ berichtet unter Berufung auf die „Neue Osnabrücker Zeitung“ die Krankenkassen würden bis 2019 einen zusätzlichen Beitrag von 1,8 Prozent erwarten. Im Schnitt sollen sich die Kosten jährlich um rund 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte erhöhen. Arbeitnehmer müssen für die Zusatzbeiträge allein aufkommen, während die Arbeitgeber die Hälfte des üblichen Beitragssatzes übernehmen.


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