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Gesetzlich Versicherte wechseln zu günstigeren Anbietern

29. Februar, 2016

Die Anhebung der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge hat offenbar zu einem Krankenkassenwechsel von Mitgliedern geführt. Das „Handelsblatt“ berichtet von einem Zuwachs bei einigen Allgemeinen Ortskrankenkassen AOK, während teurere Kassen mit Mitgliedereinbußen rechnen mussten.


Zuwachs bei einigen Ortskrankenkassen

So hat die AOK Plus laut „Handelsblatt“  im Jahr 2016 bereits 65.000 neue Mitglieder gewinnen können. Auch bei der AOK Sachsen-Anhalt gab es bisher etwa 16.000 neue Kunden. Die beiden Krankenkassen verlangen mit einem Beitragssatz von 14,9 Prozent moderate Gesundheitskosten. Laut „Handelsblatt“ können sich durch einen Wechsel Unterschiede von bis zu 610 Euro im Jahr ergeben.

Die DAK sollen bereits einige Mitglieder aufgrund des hohen Satzes von 16,1 Prozent verlassen haben. Genaue Zahlen dazu gibt es bisher nicht. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der IKK classic, die mit einem Beitragssatz von 16 Prozent ebenfalls an der oben Grenze liegt. Nach Angaben des Unternehmens haben 80.000 Mitglieder nach der Anpassung von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Zum 1.April 2016 werden noch einige Kündigungen wirksam, so dass erst dann bekannt sein wird, wie viele gesetzlich Versicherte sich zu einem Kassenwechsel entschlossen haben.


Ist die Krankenkasse für das Bundesland geöffnet?

Grundsätzlich können alle GKV-Versicherten, die seit mindestens 18 Monaten in ihrer Kasse Mitglied sind, mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Erhebt die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, gibt es ein Sonderkündigungsrecht. Mitglieder können zu dem Zeitpunkt kündigen, an dem der Beitrag erstmals fällig wird. Der Wechsel ist nur zu einer Krankenkasse möglich, die auch für das jeweilige Bundesland geöffnet ist.


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