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Heuschnupfenerkrankungen nehmen zu

18. April, 2016

Kaum zeigt sich der Frühling, beginnt für Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, die schlimmste Zeit des Jahres. Seit Jahren steigt die Zahl der Allergiker nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes DAAB stetig an. Auch Erwachsene im höheren Alter können noch an Allergien erkranken.


Klimawandel und Schadstoffe begünstigen Allergien

Derzeit leiden laut DAAB etwa 16 Prozent aller Deutschen an Heuschnupfen. Genaue Gründe, warum die Anzahl seit Jahren steig ansteigt, sind bisher nicht bekannt. Einem Bericht der „Apotheken-Umschau“ zufolge sorgen vermutlich der Klimawandel und die Schadstoffe in der Umwelt dafür, dass sich Allergikerzahlen nach oben entwickeln. Pflanzen werden durch die steigende CO2-Konzentration in der Luft dazu angeregt, mehr Pollen zu produzieren. Aufgrund der globalen Erwärmung und des milden Klimas, können Pollen daher sogar schon im Januar zu Problemen führen. Hier sind vor allem Menschen, die allergisch auf Haselnuss, Erle und Birke reagieren, betroffen. Auf der anderen Seite gibt es einige Pflanzen, die spät blühen und daher noch bis in den Herbst hinein für Beschwerden sorgen. Für einige Allergiker gibt es damit praktisch keine allergiefreie Zeit mehr.


Verschiedene Behandlungen sorgen für Linderung

Leider gibt es bisher kein Heilmittel gegen den Heuschnupfen. Betroffene können sich mit verschiedenen Therapien Linderung verschaffen. Vor allem Antihistaminika sind hilfreich. Während der Allergie schüttet der Körper Histamin aus, dadurch werden Juckreiz und Schwellungen hervorgerufen. Das Medikament hemmt das Histamin und stoppt auf diese Weise den Entzündungsprozess. Möglich ist auch eine Hyposensibilisierung. Dabei werden den Patienten die Allergene in den Oberarm gespritzt. Die Therapie ist allerdings sehr langwierig und dauert bis zu drei Jahren. Wirksam ist diese Methode jedoch nur bei Betroffenen, die gegen einen bestimmten Stoff allergisch sind. Liegt eine Mehrfachallergie vor, sind die Erfolgsaussichten geringer.


Akupunktur oder Homöopathie – keine Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen

Möglich ist auch eine Behandlung mit Akupunktur oder Homöopathie. Ratsam ist es, mit beiden Methoden bereits einige Zeit vor dem Auftreten des Pollenflugs zu beginnen um einen guten Erfolg zu erzielen. Kosten für die alternativen Behandlungsmethoden werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht erstattet. Bei den privaten Anbietern können Versicherte üblicherweise mit einer Übernahme der Kosten rechnen. In den meisten Verträgen sind Kosten für alternative Behandlungen bis zu einem bestimmten jährlichen Betrag enthalten und werden erstattet.


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