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Negative Zinserträge für gesetzliche Krankenkassen

06. Juni, 2016

Als Folge der anhaltenden Niedrigzinsphase mussten gesetzliche Krankenkassen im vergangenen Jahr erstmals Strafzinsen zahlen. Für kurzfristig angelegte Gelder des Gesundheitsfonds ergab sich für 2015 ein Minus von 1,8 Millionen Euro.


Zwischenparken der Gelder kostet 1,8 Millionen Euro

Die Mitgliederbeiträge werden von den Krankenkassen monatlich in den Gesundheitsfonds eingezahlt. Zwischen dem Einzahlungstermin zum Anfang des Monats und dem Auszahlungstermin in der Monatsmitte, bei dem die Gelder dann an die Kassen verteilt werden, liegen rund zwei Wochen, innerhalb derer die Kassen das Geld zwischenparken müssen. Aus diesen kurzfristigen Anlagen ergab sich für das Jahr 2015 nun erstmals ein negatives Zinsergebnis. Laut der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bestätigte ein Sprecher des Bundesversicherungsverbandes das Minus, betonte aber dass der Betrag aufgrund des hohen Volumens des Fonds von über 200 Milliarden Euro als „gering“ anzusehen sei.


Entspanntere Lage bei den privaten Krankenversicherungen

Bei den privaten Krankenkassen zeigt sich die Lage entspannter. Die privaten Versicherer legen die Gelder ihrer Mitglieder für einen längeren Zeitraum an und profitieren daher von einem positiven Ergebnis. Durchschnittlich ergibt sich einem Bericht der „Welt“ zufolge eine Nettoverzinsung von 3,5 Prozent. Doch auch Privatversicherte müssen mit Folgen der Niedrigzinspolitik rechnen, denn jedes Prozent, das die Zinserträge minimiert führt laut dem Blatt zu einer Beitragserhöhung von zehn Prozent.

Die Europäische Zentralbank EZB will mit ihrer Niedrigzinspolitik mehr Geld in die Wirtschaft pumpen. Bereits seit Juni 2014 berechnet sie daher Strafzinsen für Banken, die ihre überschüssigen Gelder parken. Banken geben diese Negativzinsen an Großanleger weiter, die ihrerseits kurzfristig Beträge zwischenparken,


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