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Neue Beitragssätze 2019 – Was Sie als PKV-Kunde wissen müssen

12. Dezember, 2018

Auf dem Krankenversicherungsmarkt tut sich einiges. 2019 tritt die umfassendstes Reform der letzten Jahre in Kraft. Zwar betrifft die Mehrzahl der angestrebten Änderungen vor allem die gesetzlich Versicherten. Aber auch für PKV-Kunden gibt es wichtige Neuerungen.

Neue Jahresarbeitsentgeltgrenze JAEG

Angestellte und Arbeitnehmer in der PKV

Damit Sie in der PKV versichert bleiben können, muss Ihr Verdienst jährlich die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) überschreiten. Sie steigt 2019 auf 60.750 Euro. Auf den Monat heruntergerechnet liegt sie damit erstmals mit knapp 60 Euro über 5.000-Euro-Marke. Für die Berechnung liegt der Bruttoverdienst zu Grunde.

Wer diese Grenze 2019 nicht erreicht, aber im Angestelltenverhältnis weiterarbeitet, wird automatisch wieder gesetzlich versicherungspflichtig.

Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt ebenfalls. Sie wird 2019 bei 4.540 Euro liegen. Für bereits privat versicherte Angestellte ist diese Zahl ebenfalls interessant. Denn bis zu dieser maximalen Grenze trägt der Arbeitgeber seinen Anteil, für dessen Referenz auch bei Angestellten die GKV-Sätze gelten. Hier müssen Sie ggf. also ebenfalls mit einem Anstieg rechnen, der Arbeitgeberzuschuss wächst.

Neue Grenzen für Selbstständige in der GKV

Besondere Entlastung erhalten Selbstständige, die freiwillig gesetzlich versichert sind. Für sie sinkt die Mindestverdienstgrenze auf etwa 1.140 Euro monatlich brutto – knapp die Hälfte des bisherigen Satzes. Wer weniger als die bisherigen etwa 2.240 Euro verdient, spart deutlich an Beiträgen für die Gesetzliche. Bis zu 70 Euro monatlich kann der Beitrag niedriger ausfallen, wenn die Einkünfte bisher nahe der neuen Grenze gelegen haben.

Für die PKV-Tarife wird für 2019 eine weitgehende Beitragsneutralität erwartet. Die Deutsche Ärztezeitung berichtet im Dezember, dass in der privaten Krankenversicherung mit einem Anstieg der Beitrag um 1 bis 2 Prozent gerechnet wird. Dabei bliebe die Mehrzahl der Versicherten von Erhöhungen verschont. Im Zehnjahreszeitraum seien die Beiträge in der Gesetzlichen um 3,3 Prozent gestiegen, in der Privaten hingegen nur um 2,8 Prozent. Damit wäre der Vorteil bei der Steigerungsrate trotz der leichten Erhöhung noch immer bei den Privaten.

Aufteilung der Zusatzbeiträge und neue Fristen

Auch diese Änderung wirkt sich auf die Beiträge von pflichtversicherten Angestellten und Arbeitnehmern aus. Bisher waren nur die Zahlung der grundständigen Beiträge von derzeit 14,6 Prozent der Bruttoeinkünfte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt.

Der Zusatzbeitrag wurde von den Versicherten vollständig selbst gezahlt. Mit Inkrafttreten des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes ändert sich das. Auch für den Zusatzbeitrag gilt dann die paritätische Aufteilung der Zahlung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Für Arbeitnehmer kann das – je nach Einkommen – eine Reduzierung der Beitragskosten pro Jahr zwischen 100 und 300 Euro bedeuten. Da die Zusatzbeiträge allerdings nicht Teil der gesetzlichen Beitragsberechnung sind – sie werden von den Kassen selbst festgelegt – wirken sie sich nach aktuellen Meldungen nicht auf den Arbeitgeberzuschuss zur PKV aus.


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