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Neues Programm fördert Bewegung im Alter

02. November, 2016

Mit dem Programm „Älter werden in Balance“ will die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA ältere Menschen zu mehr Bewegung animieren. Ende September stellte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe das AlltagsTrainingsProgramm ATP in Berlin vor.


Training bei Sportvereinen

Das Programm für ältere Menschen ab 60 Jahren wurde auf Basis aktueller sportwissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt. Im Jahr 2017 sollen Sportvereine das Training in ihr Angebot aufnehmen. Als Kooperationspartner wurden einer Pressemitteilung der BzgA zufolge der Deutsche Turner-Bund e.V., sowie der Deutsche Olympische Sportbund, die Deutsche Sporthochschule Köln und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen gewonnen. Auch der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. PKV fördert das ATP.


Körperliche Fitness hält gesund

Bei der Vorstellung betonte Bundesgesundheitsminister Gröhe, wie wichtig ausreichende Bewegung im Alter sei. Wer körperlich fit und aktiv ist, bleibt nicht nur länger selbständig, sondern beugt auch Erkrankungen vor. Bereits bestehende Krankheiten können durch die Bewegung positiv beeinflusst werden. Mit dem neuen Programm sollen gezielt ältere Menschen angesprochen werden, in deren Alltag Bewegung bisher eine untergeordnete Rolle spielte. Darum beinhaltet das Programm Übungen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BzgA betont in der Pressemitteilung, Teilnehmer sollten lernen, wie sie beispielsweise mit der Einkaufstasche oder anderen Alltagsgegenständen gezielt die Bewegung fördern könnten. Auch beim Warten an der Bushaltestelle oder während des Hausputzes gäbe es Gelegenheit, Muskeln und Gelenke zu trainieren.


Krankheitsrisiken minimieren

Laut BzgA belegen zahlreiche Studien, wie wichtig Bewegung ist. So sinkt das Risiko für bestimmte Krankheiten durch steigende körperliche Aktivität. Mit mehr Bewegung kann das Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall oder Diabetes Typ 2 deutlich reduziert werden. Das ATP wurde an der Deutschen Sporthochschule Köln mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen 55 und 86 Jahren evaluiert. Mehr als 80 Prozent waren vorher nicht sportlich aktiv und entsprachen daher genau der Zielgruppe. Im Anschluss bewerteten die Viertel der Befragten das Training sehr gut und würden das ATP weiterempfehlen.

 


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