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Basistarif PKV 2016

Basistarif PKV 2016 – Die Konditionen im Überblick

Der Gesetzgeber hat den Basistarif als brancheneinheitlichen Notlagentarif mit der Gesundheitsreform eingeführt. Seitdem besteht eine Pflicht zum Krankenversicherungsschutz, so dass die Tarifvariante auch für bisher Unversicherte einen Gesundheitsschutz garantieren soll. Darüber hinaus dient der Basistarif als Schutz vor einer zu hohen Beitragsbelastung im Rentenalter. Alle Anbieter müssen den Tarif in ihrem Portfolio bereitstellen.

Berechnung des Beitrags Basistarif PKV 2016

In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach

  • dem Alter und
  • dem Gesundheitszustand

der versicherten Person.

Der Maximalbeitrag darf den Höchstsatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht überschreiten. Aus der Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 4.2375,50 Euro und einem allgemeinen Beitragssatz zuzüglich Zusatzbeitrag in Höhe von insgesamt 15,7 Prozent ergibt sich für das Jahr 2016 somit

  • ein Höchstbeitrag in Höhe von 665,29 Euro

Das heißt, der Beitrag zum Basistarif PKV 2016 darf nicht höher als 665,29 Euro sein. Risikozuschläge sind per Gesetz im Notlagentarif nicht gestattet.

Wer aufgrund der zu hohen Beiträge hilfebedürftig wird, zahlt nur die Hälfte des Beitrags. Sind auch die reduzierten Beiträge zu hoch für den Versicherten, beteiligen sich Bundesagentur für Arbeit oder Sozialamt an den Kosten. In einigen Fällen verbleibt so ein Eigenanteil von 20 Prozent für den hilfebedürftigen Versicherten. Die Beiträge leisten die Träger direkt an den privaten Versicherer.

Zugang zum Basistarif PKV 2016

Grundsätzlich sind die Versicherer verpflichtet, jedem Kunden den Zugang in den Basistarif zu ermöglichen der

  • seit dem 31.8.2009 in der GKV freiwillig versichert war
  • seinen Wohnsitz in Deutschland hat und nicht GKV-versicherunspflichtig ist
  • einen Anspruch auf Beihilfe hat
  • nach dem 1.1.2009 Mitglied der PKV geworden ist

Wer als Versicherter bereits vor dem Stichtag 1.1.2009 Mitglied in der PKV war, kann unter folgenden Bedingungen in den Basistarif aufgenommen werden:

  • Vollendung des 55. Lebensjahrs
  • Bezug einer Rente oder Pension
  • Hilfebedürftigkeit im Sinne des Sozialrechts

Bei einem Wechsel des Versicherers haben Versicherte, die ihren Vertrag nach dem Stichtag 1.1.2009 geschlossen haben, das Recht bisher gebildete Altersrückstellungen mitzunehmen. Ein Nachteil entsteht daher bei einem Wechsel des Anbieters nicht.

Die Leistungen im Basistarif PKV 2016

Die Leistungen im Notlagentarif orientieren sich am Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Kommt es hier zu Kürzungen, ändern sich auch die Leistungen im brancheneinheitlichen Basistarif. Versicherte im Basistarif haben Anspruch auf Behandlungen von Ärzten, die zur Versorgung gesetzlich Versicherter zugelassen sind. Die Möglichkeit der Konsultation von Privatärzten besteht nicht, auch wenn es sich um eine private Krankenversicherung handelt.

Der Selbstbehalt im Basistarif PKV 2016

Gesetzlich vorgegeben sind verschiedene Selbstbehaltstufen in Höhe von 300, 600, 900 oder 1.200 Euro. Alternativ entscheidet der Versicherte sich für eine Absicherung ohne Selbstbeteiligung. Die Entscheidung für einen Selbstbehalt gilt für mindestens drei Jahre. Erst nach diesem Zeitraum besteht die Möglichkeit, die Stufe zu ändern. Kommt es zu Problemen bei der Beitragszahlung kann die Stufe unter Umständen auch zwischenzeitlich geändert werden. Dem Versicherungsunternehmen sind entsprechende Nachweise vorzulegen.

(Stand 12/2015)

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