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Beitragsentwicklung PKV GKV

Beitragsentwicklung PKV GKV

In der privaten Krankenversicherung orientieren sich die Beiträge am Alter und dem Gesundheitszustand des Versicherten. Die gesetzliche Krankenversicherung ermittelt die monatlichen Kosten aus dem Einkommen der Mitglieder. Die Versicherungsarten unterscheiden sich nach der Finanzierungsart: Während die GKV umlagefinanziert arbeitet, wirtschaften die privaten Anbieter nach dem Kapitaldeckungsverfahren.


Das Umlageverfahren der GKV

Die gesetzlichen Krankenkasse verwenden eingenommene Beiträge für aktuelle Kosten. Rücklagen bildet die GKV nicht. Aus den Ausgaben für die GKV-Versicherten und den abgerufenen Leistungen ermitteln die Anbieter ihren Beitragssatz. Der Fokus liegt bei der Festsetzung in der Regel auf dem kommenden Versicherungsjahr. Die Beiträge der Gemeinschaft stehen der gesamten Versicherungsgemeinschaft in der GKV zur Verfügung.


Das Kapitaldeckungsverfahren der PKV

Die privaten Anbieter arbeiten nach dem Kapitaldeckungsverfahren. Die Beiträge für den einzelnen Versicherten errechnen sich zunächst auf die gesamte Versicherungslaufzeit. In jungen Jahren sorgt der PKV-Versicherte dabei mit einem Teil seines Beitrags für höhere Krankheitskosten im Alter vor. Die Höhe der Beiträge richten sich bei dieser Berechnungsvariante insbesondere nach dem Gesundheitszustand des Versicherten bei Antragstellung.

Beitragserhöhungen in der PKV

Steigende Kosten im Gesundheitswesen sorgen für Mehrausgaben. Da die privaten Krankenversicherungen nach dem Kostendeckungsprinzip arbeiten, sind Beitragsanpassungen erforderlich. Innerhalb der Tarifgruppen müssen die Einnahmen den Ausgaben entsprechen. Fordern die Versicherten einer Tarifgruppe mehr Leistungen ab, als eingezahlt wurden, kommt es zu einer Beitragserhöhung. Insbesondere bereits geschlossene Tarife mit älteren Versicherten sind häufig von Anpassungen betroffen.Hier kann sich der Wechsel in eine andere Tarifoption lohnen.

Der demografische Wandel lässt die Gesundheitskosten in die Höhe schnellen.Verschiedene Faktoren führen zu höheren Kosten:

  • steigende Lebenserwartung der Versicherten
  • steigende Personalkosten im Gesundheitswesen
  • neue, teure Behandlungsmethoden

Beitragserhöhungen in der GKV

Auch in der GKV führen steigende Gesundheitskosten zu einer Anpassung der Beitragssätze. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse setzt sich aus

  • dem allgemeinen Beitragssatz und
  • dem indivduellen Zusatzbeitrag der Kassen

zusammen. Den allemeinen Beitragssatz bestimmt die Regierung per Gesetz. Den Zusatzbeitrag legen die Krankenkassen fest, für die Zahlung des Betrages kommt der Versicherte allein auf.

Während in der privaten Krankenversicherung die Leistungen garantiert sind, kann es in der GKV zu Leistungsreduzierungen kommen. Auf diese Weise haben die gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit, Kostenkontrolle nicht nur über eine Erhöhung der Beiträge, sondern auch über eine Minderung der Leistungen auszuüben.


GKV und PKV im Vergleich

Die PKV berechnet die Beiträge nicht nach dem Einkommen, sondern dem Alter und dem Gesundheitszustand der Versicherten. Gerade für gutverdienende jüngere Versicherte, kann sich dadurch ein günstigerer Beitrag als in der GKV ergeben. Hier kommt es auf eine genaue Analyse der persönlichen Situation an.

Die PKV eignet sich besonders für

  • gutverdienende Arbeitnehmer
  • Selbständige und Freiberufler

In der GKV sind

  • Familien
  • Arbeitnehmer mit einem geringeren Einkommen

gut versichert.

Die GKV übernimmt gesetzlich vorgeschriebene Leistungen im Rahmen einer Grundversorgung. In der PKV definieren Versicherte ihren Leistungskatalog selbst und legen den Umfang selbst fest.

 

(Stand 12/2015)

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